Raser

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Stellungnahme des TCS zur Raserproblematik

RaserplakatMit beinahe regelmässigen Abständen müssen wir von der tödlichen Bilanz der Raserunfälle Kenntnis nehmen.

Es ist jedoch eine Tatsache, dass sich die grosse Mehrheit der Schweizer Motorfahrzeuglenkerinnen und –lenker inklusive Junglenker im Strassenverkehr verantwortungsbewusst verhält. Daher ist der TCS gegen Kollektivstrafen mit einer PS-Limite für Junglenker, wie dies kürzlich durch Journalisten und Politiker gefordert wurde. Es darf aber nicht sein, dass eine Minderheit von Rasern alle anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.


Botschaften des TCS

  • Der TCS sensibilisierte die Öffentlichkeit bereits im Sommer 2004 mit einer landesweiten Kampagne gegen die Raserei.

  • Der TCS hat sich für die Zweiphasenausbildung (Führerausweis auf Probe) eingesetzt, weil diese ein wirksames Instrument für die Verbesserung der Verkehrssicherheit bei Jungen ist.

  • Der TCS setzt sich für eine harte Bestrafung der fehlbaren Lenker ein. Eventualvorsätzliche Tötung gemäss Bundesgerichtsentscheiden.

  • Der TCS befürwortet obligatorische Kurse mit psychologischer Begleitung für bereits identifizierte Raser.


Weitere Argumente

  • Eine PS-Limite bringt nichts, da auch mit einem schwächeren Fahrzeug innerorts zu schnell gefahren werden kann.

  • Auch beim Existieren einer PS-Limite kann nicht verhindert werden, dass ein Jugendlicher das übermotorisierte Fahrzeug seines Vaters entwendet.

  • PS-Limite hat auch den Nachteil, dass junge Lenkerinnen und Lenker nicht mehr mit dem Fahrzeug ihrer Eltern fahren dürfen.

  • Junge Lenker dürfen genauso wie ältere Lenker nicht in einen Topf geworfen werden.

  • Der TCS empfiehlt seit Jahrzehnten den Besuch von Fahrsicherheitskursen, in welchen die eigenen Limits und jene des Fahrzeuges gefahrenlos erlebt werden können.

  • Hohe Haftpflichtprämien haben abschreckende Wirkung für junge Autofahrer.

Quelle: TCS Schweiz


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