Nein zum Velohelmobligatorium

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Touring Club Schweiz und Pro Velo gegen ein Velohelmobligatorium

velohelmBeide Organisationen lehnen das vom Bundesrat vorgeschlagene Velohelm-Obligatorium ab und appellieren an die Selbstverantwortung der Radfahrenden. Beide Verbände sehen in einem Obligatorium Vollzugsprobleme.

Erfahrungen in Ländern wie Australien und Neuseeland, die ein Helmobligatorium kennen, zeigen einen deutlichen Rückgang der Velofahrten.

Angesichts der unerwünschten Nebenwirkung wäre die Durchsetzung eines Obligatoriums unverhältnismässig. Auch wer für kürzeste Fahrten im Quartier keinen Helm aufsetzt, müsste mit einer Busse rechnen.

Zudem wäre gemäss Auskünften der Polizei die Durchsetzung des Obligatoriums kaum möglich. TCS und Pro Velo möchten die Polizei lieber dort im Einsatz sehen, wo die Sicherheit für alle erhöht werden kann, beispielsweise bei der Einhaltung der Geschwindigkeitslimiten oder dem Handyverbot beim Fahren. Die Verbände halten fest, dass Velohelme durchaus Kopfverletzungen mildern können, setzen aber auf Information statt auf Zwang. Es ist insbesondere wichtig, dass Velohelme korrekt getragen werden, damit sie optimalen Schutz bieten.

 

Der TCS und Pro Velo empfehlen das Tragen des Helms und appellieren an die Selbstverantwortung der Velofahrenden.

 

Quelle: TCS Schweiz

 

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