Crashtests Euro NCAP - Serie 26
Acht von zehn Fahrzeugen mit fünf Sternen
Im Rahmen des Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) hat der TCS zusammen mit seinen Partnern weitere zehn linksgelenkte Personenwagen bezüglich Insassensicherheit, Fussgängerschutz und Assistenzsysteme getestet: Acht Fahrzeuge schnitten mit der Maximalbewertung von fünf Sternen ab.
Insassenschutz
Beim Insassenschutz konnte lediglich der Suzuki Alto nicht überzeugen. Er erreicht 55% der maximal erreichbaren Punkte. Alle übrigen getesteten Fahrzeuge (Hyundai I20, Renault Grand Scenic, Skoda Yeti, VW Polo, Kia Sorento, Peugeot 3008, Honda Jazz, Subaru Legacy und Citroen C3) erreichten über 75%.
Kinderschutz
Auch beim Kinderschutz schnitt der Suzuki Alto mit 36% der maximal erreichbaren Punkte am schlechtesten ab. Alle übrigen getesteten Fahrzeuge erreichten mindestens 70% der maximal erreichbaren Punkte.
Für einen optimalen Kinderschutz ist die Kombination von Kindersitz und Fahrzeug ausschlaggebend. Beim Test wurden die vom Hersteller empfohlenen Kinderrückhaltesysteme verwendet.
Fussgängerschutz
Beim Fussgängerschutz konnten besonders der Hyundai I20 (64%), der Hoda Jazz (60%) und der Subaru Legacy (58%) überzeugen. Fortschritte sind hier bei den SUVs zu verzeichnen. Der Skoda Yeti schnitt mit 46% und der Kia Sorento mit 44% ab.
Das Schlusslicht bildet hier der Peugeot 3008. Mit 31% konnte er nur knapp die Hürde von 25% für die Gesamtbewertung von fünf Sternen überspringen.
Sicherheitsausrüstung
Das seit dem 1.1.2009 eingeführte Kriterium der Sicherheitsausrüstung bewertet das Ausstattungsniveau der Assistenzsysteme. Der Citroen C3 erreichte mit 40% der maximal erreichbaren Punkte nur knapp vier Sterne in der Gesamtbewertung. Auch der Suzuki Alto vermochte nicht zu überzeugen. Er erreicht lediglich 29%.
InfoboxBeim Euro NCAP-Frontcrash werden die Fahrzeuge mit 64 km/h und mit 40% Überdeckung gegen eine verformbare Barriere gefahren. Da das Sicherheitsverhalten eines Kleinwagens nicht direkt mit dem eines weit grösseren Autos verglichen werden kann, ist der Frontaufprall auf die jeweilige Fahrzeugklasse abgestimmt. Dies bedeutet, dass man für den Frontaufprall nur Fahrzeuge der gleichen Klasse untereinander vergleicht. Beim Insassenschutz wird die Belastung von zwei Erwachsenen vorne und zwei Kindern hinten geprüft. Es werden jeweils Crashtests frontal, seitlich gegen ein anderes Fahrzeug sowie gegen einen Laternenmast simuliert. Beim ebenfalls neuen Heckaufprall, wird die Sicherheit gegen Verletzungen der Halswirbelsäule mit drei verschiedenen dynamischen Tests untersucht.
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Quelle: TCS Schweiz












