Erster EuroTest über Fussgängerstreifen in Europa
Der TCS und seine Partner haben Fussgängerstreifen in 17 Grossstädten Europas getestet
Der TCS und 17 weitere europäische Automobilclubs haben im Rahmen der EuroTests eine gross angelegte Untersuchung von Fussgängerstreifen in 17 Grossstädten durchgeführt: Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel, Helsinki, Kopenhagen, Ljublijana, London, Madrid, München, Oslo, Paris, Rom, Stockholm, Wien, Zagreb und Zürich.
Insgesamt wurden 215 Fussgängerstreifen, d.h. durchschnittlich 12 Fussgängerübergänge pro Stadt, Tag und Nacht von Fachleuten überprüft. Untersucht wurden die verschiedenen Arten von Fussgängerübergängen in den Stadtzentren: mit oder ohne Lichtsignalanlagen, Kreuzungen, mehrspurige Strassen, solche mit Gegenverkehr und Einbahnstrassen. Fachleute vom Automobilclub von Italien (ACI) haben unterstützt von Experten des TCS die Inspektionen aufgrund einer Checkliste durchgeführt, die vom Institut für Verkehr und Logistik der Universität Rom „La Sapienza“ erstellt worden ist. 22 Sicherheitskriterien wurden festgelegt und in vier Kategorien gegliedert: Gesamtkonzeption und Regelung der Lichtsignale, Sichtbarkeit bei Tag, Sichtbarkeit bei Nacht und Zugänglichkeit.
Bewertet wurden die Fussgängerstreifen mit dem Prädikat „sehr gut“, „gut“, „ausreichend“, „ungenügend“ oder „kritisch“. Fasst man die Ergebnisse nach Städten zusammen erkennt man, welche Städte ihre Fussgängerübergange besonders pflegen und welche dies weniger tun.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse auf europäischer Ebene, dass 28 von 215 Übergängen oder einer von acht die Note „kritisch“ erhielten. Als „ausreichend“ wurden 69 Übergänge eingestuft, etwas mehr als die Hälfte der Fussgängerstreifen (118) wurden positiv bewertet, darunter zwei als „sehr gut“. Zürich belegt den vierten Platz mit den beiden Fussgängerübergängen am Bahnhofplatz Richtung Bahnhofstrasse.
- Mehr Informationen dazu hier (englisch)
Quelle: TCS Schweiz












