Kein Frust bei Frost

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Sicher durch die kalte Jahreszeit

Vereiste Brücken, unerwartete Nebelbänke und früh einsetzende Dunkelheit - die Winterzeit steht vor der Tür. Um unversehrt ans Ziel zu kommen, empfiehlt der TCS einige Wintertipps wie das frühzeitige Umstellen auf gute Winterreifen zu beherzigen. Sehr empfehlenswert sind auch die Winterchecks in einem der 17 Technischen Zentren des TCS.
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Winterreifen haben oberste Priorität (Bild: auto.at)

Wenn die ersten Flocken fallen, sollten die Winterreifen auf dem Fahrzeug montiert sein. Mit ihrer Aufstandsfläche von zirka vier Handflächen haben sie die Aufgabe, das Auto in der Spur und auf der Strasse zu halten.

Winterreifen müssen somit höchsten Ansprüchen genügen und auf alle vier Räder montiert werden. Haben die Reifen unterschiedliche Profiltiefen, sollten die besseren Reifen – unabhängig von der Antriebsart – immer auf die Hinterachse (Führungsachse) montiert werden.

Wichtig ist, dass Winterreifen mindestens vier Millimeter Profiltiefe aufweisen, da sie sonst ihre typischen Wintereigenschaften (kleinerer Bremsweg, mehr Zugkraft und besserer Aquaplaning-Schutz) verlieren. Geländewagen sind häufig ab Werk mit Ganzjahresreifen ausgerüstet, die auf Schnee allerdings nur eine Kompromisslösung darstellen. Daher sollten auch Geländewagen im Winter mit den geeigneten Winterreifen ausgerüstet werden.


Sommerreifen und ihre richtige Lagerung

Reifenlager
Richtige Lagerung der Sommerreifen verlängert die Lebensdauer

Sommerreifen sind bereits bei tieferen Temperaturen ungeeignet, denn die Profilgestaltung sowie die Gummimischung sind anders als beim Winterreifen. So wird bei tiefen Temperaturen die Gummimischung des Sommerreifens hart und unelastisch und der Reifen kann dadurch die geforderten Leistungen nicht mehr erbringen. Deshalb gilt: Rechtzeitig auf Winterreifen umstellen und die Sommerreifen richtig lagern, denn durch die richtige Lagerung kann die Lebensdauer verlängert werden.

So sollten die Sommerreifen lichtgeschützt an die Wand gehängt oder geschützt auf dem Boden gestapelt werden. Als Alternative übernimmt auch der Garagist gegen eine Gebühr die Lagerung. Dieser prüft vorher noch die Reifen und Felgen auf Profiltiefe, Schläge und Schäden und wäscht das Rad und die Felgen.


Winter-Gepäck sicher verstauen

Beim Verstauen des Gepäcks kann viel für die Sicherheit getan werden. Gepäckstücke sollten bis max. zur Oberkante der Rücksitzlehne in den Kofferraum eingeladen und gesichert werden. Benutzen Sie die Sicherheitsbindung der Skiausrüstung und/oder verstauen Sie diese in Skisäcke. Denn Gegenstände dürfen nicht lose herumliegen, da sich diese bei einem Aufprall in gefährliche Geschosse verwandeln können. Zudem sollten starre und schwere Gegenstände wie z. B. Skischuhe oder Schalenkoffer im Kofferraum verstaut werden.

Snowboard und Skier können auch in einer Dachbox untergebracht werden. Doch aufgepasst: Die Ladung in der Dachbox verändert das Fahrverhalten jedes Autos. Deshalb sollte sowohl das Gesamtgewicht des Fahrzeugs wie auch die maximale Dachlast berücksichtigt werden.

Quelle: TCS Schweiz

 

Tipps zur Wintervorbereitung

  • Batterie:
    Starterbatterien haben in der Regel eine Lebensdauer von mehr als fünf Jahren. Kennt man das Alter seiner Autobatterie nicht genau, empfiehlt sich die Überprüfung mit Belastungstest und Prüfung des Ladezustands durch den Fachmann.
  • Beleuchtung:
    Regelmässige Kontrollen der Beleuchtungseinheiten sind in der lichtarmen Jahreszeit von besonderer Bedeutung. Ein kurzer Rundgang um den Wagen bei eingeschaltetem Stand- und Abblendlicht deckt Ausfälle rasch auf.
  • Lackschutz:
    Eine gründliche Lackreinigung und Konservierung entfernt Ablagerungen und schützt die Aussenhaut des Fahrzeugs vor winterlicher Witterung. Ein guter Lackschutz trägt nebst der regelmässigen Fahrzeugwäsche zur Werterhaltung des Autos bei.
  • Türgummi/Dichtung:
    Zugefrorene Türen wegen angefrorenen Türgummis? Gegen Verreisung sollten Türgummis und Schlösser mit handelsüblichen Mitteln behandelt werden.
  • Scheibenwaschanlage und Wischerblätter:
    Rechtzeitig auf wintertaugliches Scheibenwaschmittel umstellen und nach dem Auffüllen für kurze Zeit die Scheibendusche betätigen, damit die frostsichere Flüssigkeit durch die Leitungen bis in die Spritzdüsen befördert wird. Da im Winter viel Wischmittel benötigt wird, sollte regelmässig der Wasserstand im Behälter geprüft werden. Eine gute Reinigung der Frontschutzscheibe ist im Winter unterlässlich (Matsch, Schnee), deshalb sollten die Scheiben-Wischerblätter gegebenenfalls ersetzt werden.
  • Winterreifen:
    Der Reifen ist das wichtigste Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Deshalb achten Sie besonders im Winter auf die richtigen Reifen und kontrollieren Sie regelmässig den Reifendruck. Im TCS-Winterreifentest 2010 sind neben den Testresultaten auch nützliche Tipps zu Kauf, Reifenalter und Reifenpreise enthalten.
  • Mitführen im Auto:
    Ins Auto gehören neben einem Eiskratzer mit Kunststoff-Kanten, Schneebesen und Handschuhen auch ein Paar Schneeketten. Bei den Schneeketten sollten Sie auf die richtige Grösse achten und diese, wenn möglich, einmal vor dem ersten Schnee testen, um sich mit der Materie vertraut zu machen. Gummibodenmatten halten das Schmelzwasser von den Schuhen zurück und lassen sich besser reinigen. Sehr praktisch ist auch eine Frostschutz-Plane, die beim morgendlichen Abkratzen von Schnee- und Eis viel Zeit ersparen kann.
  • Wintercheck in den Technischen Zentren des TCS:
    Seit einigen Jahren offerieren die Technischen Zentren des TCS so genannte Winterchecks und überprüfen dabei unter anderem den Zustand der Batterie, die Frostsicherheit des Kühlmittels oder die Scheinwerfereinstellung. Der Kunde bezahlt für diese Kontrollen einen günstigen Pauschalpreis.

 

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