Veteranenausflug 2009
Geschrieben von: Administrator Samstag, 31. Oktober 2009
Veteranenfahrt nach Bern bricht alle Rekorde
Der diesjährige Veteranenausflug ins Bundeshaus nach Bern hat alle Rekorde gebrochen. Noch nie haben so viele an einem Veteranenausflug der TCS-Sektion Schwyz teilgenommen. Noch nie hatte der Sicherheitsdienst des Bundeshauses zwei so grosse Besuchergruppen zu bewältigen. Und noch nie stellten sich alle gewählten Nationalräte des Kantons Schwyz gemeinsam und exkusiv den kritischen Fragen der TCS-Mitglieder der Sektion Schwyz.
Die Bundeshauptstadt stand am 29. Oktober 2009 ganz im Zeichen des Kantons Schwyz. 304 Veteranen des TCS-Sektion Schwyz reisten nach Bern, um das neu sanierte Parlamentsgebäude zu besichtigen und im Nationalratssaal ihre gewählten Nationalräte zu treffen. Ein absoluter Teilnehmerrekord! Und es hätten leicht noch mehr sein können, denn leider musste 65 angemeldeten Veteranen wieder abgesagt werden, weil der Sicherheitsdienst des Bundeshauses aus Sicherheitsgründen nicht noch mehr Besucher zugelassen hat.
Strahlender Sonnenschein und fast sommerliche Temperaturen
Die Stadt Bern zeigte sich für unsere Veteranen von ihrer schönsten Seite: Wolkenloser Himmel und strahlender Sonnenschein, fast sommerliche Temperaturen und im Hintergrund ein grandioses Alpenpanorama mit dem markanten Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau.
Nach knapp zweistündiger Fahrt erreichten die sieben Schwyzer Reisebusse gegen Mittag die Bundeshauptstadt. "Standesgemäss" wurden unsere Veteranen direkt vor das Bundeshaus gebracht. Auf der Bundesterrasse konnten sie dann das erste Mal den atemberaubenden Ausblick über die Stadt Bern Richtung Berner Alpen geniessen. Danach ging es in einem kurzen Fussmarsch durch die Marktgasse mit ihren typischen Lauben in den Kornhauskeller, wo ein feines Mittagessen wartete, das von der TCS-Sektion Schwyz offeriert war.
Chindlifrässer-Brunnen, Münster, Zytgloggen-Turm, Bärengraben und mehr
Nach dem ausgezeichneten Mittagessen fand dann - gestaffelt in zwei Gruppen zu je 150 Personen - die Besichtigung des Parlamentsgebäudes statt. Wer nicht gerade an der Besichtigung war, konnte auf eigene Faust oder geführt durch einen Reiseleiter die Stadt Bern erkunden.
Während die einen gemütlich durch die schönen und einzigartigen Berner Lauben flanierten, besuchten die anderen einige der Sehenswürdigkeiten, welche die Stadt zu bieten hat. Jeder nach seinem Gusto. Und natürlich durfte auch eine gemütlichen Pause in einem der gemütlichen Strassencafés oder auf einer schönen Terrasse - die bei diesem schönen Wetter alle geöffnet waren - nicht fehlen.
Schwyzer Nationalräte stellen sich den Fragen der Veteranen
Bevor das Parlamentsgebäude betreten werden konnte, mussten sich alle einer peniblen Sicherheitskontrolle unterziehen, die bei 150 Personen zu einer kleinen Geduldsprobe wurde. Manch einer wähnte sich dabei bei einer Sicherheitskontrolle im Flughafen...
Nachdem die Sicherheitskontrolle überstanden war, ging es zuerst in den Nationalratssal, wo unsere Veteranen auf den Bänken Platz nehmen konnten, wo sonst nur die Parlamentarierinnen und Parlamentarier sitzen dürfen. Besonders begehrt waren natürlich die vier Plätze, wo die Schwyzer Volksvertreter üblicherweise sitzen.
Im Nationalratssaal wurden unsere Veteranen bereits von den vier gewählten Nationalräten aus dem Kanton Schwyz - Peter Föhn, Pirmin Schwander, Andy Tschümperlin und Reto Wehrli - erwartet. Die beiden ebenfalls eingeladenen Schwyzer Ständeräte Bruno Frick und Alex Kuprecht mussten sich leider kurzfristig entschuldigen.
Nach einer kurzen Begüssung durch Markus Reichmuth, Vorstandsmitglied der TCS-Sektion Schwyz und Organisator des Veteranenausflugs, stellten sich die vier Schwyzer Volksvertreter den kritischen Fragen unserer Veteranen.
Es entspann sich eine angeregte Diskussion über Themen wie Auswirkungen der NEAT auf den Kanton Schwyz, Autobahngebühren, Schwerverkehrsverkehrsabgaben, Minarettinitiative und Religionsfreiheit. Das Gespräch mit den Volksvertretern hätte noch viel länger dauern können, aber leider wartete bereits die nächste Gruppe an der Sicherheitskontrolle auf Einlass.
So war zu zum Beispiel erfahren, dass das Parlamentsgebäude am Scherzdatum vom 1. April 1902 eröffnet wurde, dass die Sanierung insgesamt 93 Mio. Steuerfranken kostete, dass vor den eigentlichen Sanierungsarbeiten Schutt und Abraum mit einem Volumen von 40 Einfamilienhäusern aus dem Parlamentsgebäude abgeführt wurde oder dass bei der Kuppel 49'935 Blatt Gold bzw. 769 Gramm Gold verarbeitet wurde.
Danach konnten unsere Veteranen, noch die Wandelhalle, den Ständeratssaal und die eindrückliche Kuppelhalle mit den drei Eidgenossen frei besichtigen - selbstverständlich unter ständiger Beobachtung durch die zahlreichen Sicherheitsleute...
Herzlichen Dank!
Als die 304 Veteranen nach diesem ereignisreichen Tag um 18 Uhr müde aber zufrieden wieder in die Busse stiegen, waren sich alle einig: Es war ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis! Dank dafür gebührt allen, die diesen Tag möglich gemacht haben:
Markus Reichmuth mit seinen Helferinnen und Helfern der Geschäftsstelle des TCS Schwyz, der die Idee hatte und den ganzen Anlass organisiert hat; Nationalrat Reto Wehrli, ohne dessen Unterstützung eine Besichtigung mit 300 Personen gar nicht möglich gewesen wäre (normalerweise sind nur Gruppen mit maximal 50 Personen zugelassen!); den Nationalräten Peter Föhn, Pirmin Schwander und Andy Tschümperlin, die sich die Zeit genommen haben, unsere Veteranen persönlich zu begrüssen und mit ihnen zu diskutieren; dem Sicherheitsdienst des Bundeshauses, der sich sehr flexibel zeigte und mehr als nur ein Auge zudrückte, damit wir mit dreimal so grossen Gruppen als eigentlich zulässig das Bundeshaus besuchen durften; und - last but not least - den Reiseführern und den Busfahrern, die unsere Veteranen sicher und pünktlich nach Bern und wieder zurück gebracht haben.
Danken möchten wir aber auch allen Veteranen für ihre langjährige Treue zum TCS. Der jährliche Veteranenausflug ist unser Dankeschön an unsere Veteranen, und wir hoffen, dass alle, insbesondere auch diejenigen, die dieses Jahr leider nicht teilnehmen konnten, auch am nächsten Veteranenausflug wieder teilnehmen werden.

















