Skitag 2009
Geschrieben von: Christoph Jud Montag, 23. März 2009
TCS-Familie genoss traditionellen Skitag
Wiederum stimmte auch dieses Jahr am Skitag alles. Das Wetter zeigte sich von seiner angenehmen Seite, und die Teilnehmer am Skirennen fanden auf der harten, griffigen Piste ideale und für alle geeignete Bedingungen vor.
Es gibt wohl keinen Tag mit einer solch sicheren Gutwetter-Garantie wie der Josefstag am 19. März. Am Seppitag findet traditionell der Skitag der TCS-Sektion Schwyz statt. Seit vielen Jahren geniessen die froh gestimmten Teilnehmer am Skirennen und auch die freien Skifahrer diesen diesen gemeinsamen Skiplausch im Hoch Ybrig.
Zum siebten Mal in Folge schien dieses Jahr am TCS-Skitag die Sonne. TCS-Vizepräsident René Hunziker hatte auch dieses Jahr zusammen mit seiner Gattin Hedy, Sohn René jun. und Tochter Cornelia für eine perfekt funktionierende Organisation und einen reibungslosen Ablauf des für alle gemütlichen Tages gesorgt. Das Pistenteam der Hoch-Ybrig AG stellte den Rennteilnehmern einen schwungvoll gesteckten Riesenslalomkurs mit einer bestens präparierten Piste zur Verfügung.
70 Einzelwettkämpfer und 13 Familien bewältigten den Kurs auf der harten, griffigen Unterlage.
Heimvorteil eiskalt ausgenützt
Die Einheimischen aus der Region Ybrig-Einsiedeln bewiesen einmal mehr ihre Dominanz auf der Hausstrecke. Mit knapp einer Sekunde Vorsprung fuhr der 50-jährige Unteriberger Edgar Holdener Tagesbestzeit. Die Ybriger Dominanz war zwar wie in den Vorjahren erdrückend. Doch auch dieses Jahr mischten «Auswärtige» ganz vorne mit.
So kam der Ibächler Patrick Baggenstos als Zweitschnellster des Tages mit nur 59 Hundertstelsekunden nahe an den Tagessieger heran. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass Baggenstos 12 Jahre jünger ist als Tagessieger Holdener. Dies spricht wiederum für die Superleistung von Holdener. Nach den zwei Schnellsten aus der Kategorie Herren folgte als Dritter des Tages und Sieger in der Kategorie Knaben der 13-jährige Michael Holdener aus Unteriberg. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, sagt das Sprichwort. Das trifft hier sicher auch zu, denn Michael ist der Sohn von Tagessieger Edgar.
Schwyzerin brach Ybriger Dominanz
Dass es an diesem Skitag nicht zu einem totalen Triumph der Unteriberger kam, sorgte die 14-jährige JO-Fahrerin Laura Föhn. Die Schwyzer Oberstufenschülerin fuhr einen respektablen Vorsprung von über zwei Sekunden auf die Zweitplatzierte in der Kategorie Mädchen, die Unteribergerin Rebecca Marty heraus. Auf Platz drei folgte aber bereits die nächste junge Rennläuferin aus der Hauptortgemeinde, die Ibächlerin Petra Betschart. Sie ist am TCS-Skitag keine Unbekannte, wurde sie doch 2007 Dritte und letztes Jahr Zweite. Zudem gewann sie letztes Jahr zusammen mit ihren Angehörigen in der Familienkategorie.
Dieses Jahr liessen die in zwei Kategorien dominierenden Holdeners aus der Nidlau in Unteriberg nichts anbrennen und siegten auch in der Familienkategorie. Bei den Damen gewann die Vorjahressiegerin Iren Kälin aus Unteriberg. Der älteste Rennläufer war dieses Jahr der 73-jährige Alois Diethelm aus Siebnen. Er scheint im Alter zunehmend noch schneller zu werden, denn letztes Jahr fuhr er auf den 9. Rang und dieses Jahr fand er sich in der Schlussrangliste auf dem 8. Rang. Aber auch die jüngste Teilnehmerin gab sich bei ihrem Debut an einem TCS-Skirennen keine Blösse. Die 6-jährige Alisha Reichmuth aus Unteriberg liess zwei Konkurrentinnen, die zwei resp. fünf Jahre älter sind, hinter sich und recht alt aussehen.












