Politische Leitlinien TCS
Samstag, 19. Juni 2010
Delegiertenversammlung verabschiedet politische Leitlinien
Die grösste Mobilitätsorganisation der Schweiz lehnt jede zusätzliche Belastung der Automobilisten ab. Dieser Grundsatz ist in den Politischen Leitlinien enthalten, die an der Delegiertenversammlung des TCS in Luzern verabschiedet worden sind.
Der TCS legt Wert auf den ungehinderten Zugang zur Mobilität und die freie Wahl der Verkehrsmittel. Strikte verwahrt er sich gegen fiskalische Massnahmen, um die Mobilität einzuschränken. Benachteiligt würde die ganze Bevölkerung, was für den TCS inakzeptabel ist.
Bekenntnis zur Komplementarität der Verkehrsmittel
Mit Blick auf die individuellen Verkehrsbedürfnisse setzt der TCS auf funktionierende Schnittstellen zwischen dem motorisierten Individualverkehr und dem öffentlichen Verkehr. In einer hochgradig vernetzten Gesellschaft ist unsere mobile Gesellschaft auf eine funktionierende "Verkehrskette" angewiesen.
Gegen Aushöhlung der Zweckbindung
Sorge bereitet dem TCS die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur, die angesichts der wachsenden Nachfrage in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ausgebaut werden muss. Auf keinen Fall bietet der TCS Hand zu einer weiteren Aushöhlung der Zweckbindung. Im Vordergrund stehen für ihn die Bedürfnisse der Strasse. Kompromisse zugunsten des öffentlichen Verkehrs kommen nur in Frage, wenn die Anliegen der Strasse voll erfüllt werden. Betreffend die Finanzierung der Bahn 2020/30 erwartet der TCS auf substanzielle zusätzliche Beiträge der Bahnbenutzer.
Bekenntnis zu emissionsarmen Fahrzeugen
Moderne Fahrzeuge stossen kaum noch Schadstoffe aus. Trotzdem sind nach Auffassung des TCS im Automobilbau weitere technologische Fortschritte unumgänglich und möglich. Die Zukunft gehört energieeffizienten und emissionsarmen Antriebsarten. Ein grosses Potenzial bietet die Elektromobilität.
Quelle: TCS Schweiz







Politische Leitlinien und Governance 2010




