Aktuelles aus der Presse
Mehr Stellplätze für Lastwagen
Donnerstag, 24. März 2011
Bessere Infrastrukturen für Lastwagen-Chauffeure
Damit Chauffeure ausreichend Platz finden, um ihre Fahrzeuge und Anhänger abzustellen, soll entlang der schweizerischen Autobahnen ein Netz von 16 Stellplätzen für je 30 bis 100 LKW geschaffen werden. Ein entsprechendes Konzept hat der Bundesrat heute verabschiedet. Er erfüllt damit ein Postulat von Ständerat Rolf Büttiker.
Die Vorschriften bezüglich Nacht- und Sonntagsfahrverbot einerseits sowie der Zeit- und Kostendruck der Strassentransportbranche andererseits führen zu Situationen, die in verschiedenster Hinsicht nicht befriedigen.
So ist es heute auf dem Nationalstrassennetz vielen Chauffeuren nicht möglich, rechtzeitig einen freien Stellplatz zur Einhaltung ihrer Lenk- und Ruhezeiten zu finden. Ausserdem stellen viele Chauffeure ihre Anhänger auf bestehenden Rastplätzen ab, um Leerfahrten zu vermeiden.
Folge davon sind die Verminderung der Verkehrssicherheit, wildes Parkieren, Suchverkehr und dadurch schädliche Einflüsse auf die Umwelt sowie zusätzliche Kosten.
Offroader-Initiative
Montag, 07. März 2011
Ständerat stimmt Gegenvorschlag zu
National- und Ständerat wollen den CO2-Ausstoss von neu zugelassenen Autos senken. Der Ständerat hat Änderungen des CO2-Gesetzes als Zweitrat zugestimmt. Sie sollen als indirekter Gegenvorschlag zur Offroader-Initiative der Jungen Grünen dienen.
Der Gegenvorschlag sieht einen Grenzwert zur Offroader-Initiative vor: Bis im Jahr 2015 sollen neu zugelassene Autos durchschnittlich nur noch 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen dürfen. Für Autos, welche diese Vorgabe nicht erfüllen, müssen Hersteller oder Importeure zahlen. Dieser Grenzwert sei ein wichtiges Argument für den Gegenvorschlag, sagte Umweltministerin Doris Leuthard.
Der Wert ist strenger als in der Initiative, doch würde die dort festgelegte Obergrenze auch für bereits in Verkehr gesetzte Autos gelten.
Keine Umweltzonen
Mittwoch, 12. Januar 2011
«Halt - Übung abgebrochen!»
Die Schaffung einer bundesrechtlichen Basis für die Einrichtung von Umweltzonen ist in der Anhörung auf Ablehnung gestossen. Das UVEK verzichtet deshalb auf eine Weiterführung des entsprechenden Rechtsetzungsprojekts. Der Bundesrat hat heute von diesem Entscheid Kenntnis genommen.
Das UVEK hat von Ende August bis Ende November 2010 eine Anhörung zu den rechtlichen Grundlagen für die Einrichtung von Umweltzonen durchgeführt.
Die rund 3'700 eingegangenen Stellungnahmen zeigen eine mehrheitlich ablehnende Haltung. Insbesondere von den Kantonen, die für die Umsetzung verantwortlich wären, wurde die Vorlage mit grosser Mehrheit verworfen. Sie orten ein Missverhältnis zwischen dem Aufwand und der beschränkten Wirksamkeit von Umweltzonen. Das UVEK verzichtet deshalb auf eine Fortführung des Projekts und hat den Bundesrat heute entsprechend informiert.
Nein zu Gigalinern
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Parlament will keine 60-Tönner auf Schweizer Strassen
Gigaliner sollen auch in Zukunft vor den Landesgrenzen bleiben. Das Nationalrat hat sich der breiten Front der Ablehnung von Lastwagen, die über 40 Tonnen schwer sind, angeschlossen. In einem Gesetz soll auch eine erlaubte Höchstlänge verankert werden.
60 Tonnen schwere Lastwagen sollen auf Schweizer Strassen nicht verkehren dürfen. Das Parlament verlangt, im Gesetz neben dem Höchstgewicht von 40 Tonnen eine maximal zulässige Länge von 18,75 Metern für Camions zu verankern.
Oppositionslos überwies der Nationalrat eine Motion der Verkehrskommission (KVF) des Ständerates an den Bundesrat. Er folgte dabei dem einstimmigen Antrag seiner KVF. In einzelnen EU-Staaten seien die sogenannten Gigaliner zugelassen, in anderen liefen Versuche mit den Fahrzeugen, sagte Gabi Huber (FDP/UR).
Fahrzeugausweis im Kredikartenformat
Sonntag, 21. November 2010
Österreich führt den Fahrzeugausweis im Kreditkartenformat ein
Ab 01. Januar 2011 können Autofahrer in Österreich den neuen Fahrzeugausweis (Kfz-Zulassungsschein) im Kredikartenformat beziehen. Der neue Fahrzeugausweis kostet 19.80 Euro mehr, die Umstellung ist aber freiwillig.
Auf dem neuen Fahrzeugausweis sind alle relevanten Daten gespeichert. Direkt auf der Karte lesbar sind alle fahrerbezogenen Informationen wie beispielsweise der Name des fahrzeugbesitzers, das Kennzeichen und die Adresse sowie die wichtigsten technischen Daten.
Darüber hinausgehende technische Details sind durch Lesegeräte über den Chip abrufbar. Das ermöglicht in Zukunft vereinfachte Abläufe bei technischen Prüfungen oder Umtypisierungen.
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